Aktuelles
Hier finden Sie aktuelle Informationen rund um die Pathologie und Gesundheitspolitik.
Autopsie besser als CT
Moderne Bildgebungsverfahren wie CT und MRT können die Obduktion nicht ersetzen. Sie entfaltet ihre qualitätssichernde Funktion, wenn die Diagnosesicherheit bei den zum Tode führenden Krankheiten im Focus steht. Deshalb fordert der Bundesverband Deutscher Pathologen, dass der Autopsiereport Gegenstand der gesetzlichen Qualitätsberichterstattung der Krankenhäuser sein muss.
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Jeder Vierte starb 2010 an Krebs
Wiesbaden – In Deutschland starben 2010 insgesamt 218.889 Menschen an den Folgen einer Krebserkrankung, davon 118.202 Männer und 100.687 Frauen. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar mit. Insgesamt war eine Krebserkrankung somit für ein Viertel aller 858.768 Todesfälle in Deutschland verantwortlich.
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IQWiG-Abschlussbericht zum HPV-Primärscreening
"FAZIT:
Aus der vorliegenden Nutzenbewertung ergibt sich für eine HPV-Diagnostik allein oder in Kombination mit einem zytologiebasierten Verfahren gegenüber einer ausschließlich zytologiebasierten Strategie im Rahmen der Früherkennung des Zervixkarzinoms im Primärscreening ein Hinweis auf einen Nutzen hinsichtlich einer Reduktion des kombinierten Endpunkts CIN 3+.
Auch bei der Inzidenz des invasiven Zervixkarzinoms, einer Komponente dieses kombinierten Endpunkts, zeigt sich ein Hinweis auf einen Nutzen.
Für die Komponente CIN 3 / CIS ergibt sich ein Anhaltspunkt für einen Nutzen.
Zu beachten ist, dass sich die dargestellten Nutzenaussagen aus Studien ergeben, in denen ab mittelgradigen Dysplasien (CIN 2) eine Therapie vorgesehen war. Die Behandlung solcher Dysplasien ist in sehr vielen Fällen eine Übertherapie.
Der Schaden durch eine HPV-Diagnostik allein oder in Kombination mit einem zytologiebasierten Verfahren im Rahmen der Früherkennung des Zervixkarzinoms im Primärscreening kann aufgrund fehlender Daten nicht bestimmt werden.
Da in den Studien, auf denen das Fazit beruht, sehr unterschiedliche Screeningstrategien eingesetzt wurden, kann keine Empfehlung für eine bestimmte Strategie inklusive Abklärungsalgorithmus ausgesprochen werden. Zu den wenigen Gemeinsamkeiten der Studien gehört, dass das Screeningintervall mindestens 3 Jahre betrug und das Screening in einem populationsweit organisierten und qualitätsgesicherten Kontext stattfand."
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QuIP KRAS Ringversuch
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
hiermit möchten wir Sie auf folgenden aktuellen QuIP-Ringversuch* hinweisen:
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